| 1560 Einbrüche durch Sicherungstechnik verhindert |
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2007 konnten in Bayern 1560 Einbrüche - 133 mehr als im Jahr zuvor -
durch installierte mechanische oder elektronische Sicherungstechnik
verhindert werden. Dies berichtete das Bayerische Landeskriminalamt,
das seit 1998 jährlich die bekannt gewordenen Fälle aufgrund von
Feststellungen am Tatort und der Meldungen der örtlichen
Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen untersucht. In der Mehrheit der
Fälle (1221) scheiterten die Einbrecher an mechanischen Sicherungen, in
339 Fällen durch Einbruchmeldeanlagen. 85 Einbrecher nahm die
Bayerische Polizei infolge der Alarmierungen am Tatort oder in
Tatortnähe fest (+23 gegenüber Vorjahr).
Das Bayerische LKA wies darauf hin, dass die Zahl der verhinderten
Einbrüche insgesamt erheblich höher liegen dürfte, da nicht alle
Erfolge bekannt geworden seien. Auch Fälle, in denen Täter aufgrund
vorhandener Sicherungstechnik erst gar nicht den Versuch zum Einbrechen
unternommen haben, würden dazu zählen. „Nicht nur den potentiellen
Einbruchsopfern, sondern vor allem auch denjenigen, die den Einsatz von
Sicherungstechnik immer wieder in Zweifel ziehen und dem Irrtum
unterliegen 'Einbrecher kommen überall rein', soll damit deutlich
werden, dass sich die Investition in Sicherungstechnik lohnt“,
kommentierte das LKA Bayern die aktuellen Zahlen. Eine detaillierte Auswertung der Untersuchung mit Betrachtung einzelner Sicherungen (wie Zusatzsicherungen an Fenstern und Türen) bezogen auf unterschiedliche Objektarten (Wohnungen, Gewerbe-, sonstige Objekte) findet sich im Internet. In der Mitteilung enthalten ist auch ein Zehnjahresrückblick mit Angaben zur Entwicklung der versuchten Wohnungseinbrüche sowie Fallbeispiele von gescheiterten Einbrüchen. Auswertung unter: www.polizei.bayern.de > Schützen und Vorbeugen > Beratung > Technische Beratung Quelle : Secumedia Verlag |


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